Erdbeben im Atlantik: Magnitude 6,8 am Mittelatlantischen Rücken am 13. Oktober 2026
Am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 12:23 UTC (14:23 Uhr in Deutschland) hat ein Erdbeben der Magnitude 6,8 den mittleren Atlantik erschüttert, fast genau am Äquator. Das Epizentrum lag weit draußen auf dem Ozean, die USGS schätzt das Schadensrisiko als gering ein.

Was bekannt ist
Laut US Geological Survey (USGS) hatte das Beben eine Magnitude von 6,8. Es ereignete sich am 13. Oktober 2026 um 12:23 UTC, also um 14:23 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Das Epizentrum lag im zentralen Abschnitt des Mittelatlantischen Rückens bei 0,41° Süd und 19,43° West. Der Herd war flach, rund 10 km tief.
Rundherum gibt es nur offenes Meer. Bis zur Insel Ascension sind es etwa 1000 km, bis zu den brasilianischen Felsen Sankt Peter und Sankt Paul rund 1100 km.
Tsunami und mögliche Folgen
Im Katalog trägt das Ereignis ein Tsunami-Kennzeichen. Das klingt dramatisch, wird aber automatisch bei jedem starken Beben auf dem Meer gesetzt und sagt nichts darüber aus, ob tatsächlich ein Tsunami entstanden ist. Maßgeblich sind die Meldungen der Warnzentren.
Das System PAGER, das die Folgen von Erdbeben abschätzt, gab die Stufe Grün aus: keine Todesopfer erwartet, höchstens geringe Schäden.
Ein unruhiger Ort
Der Mittelatlantische Rücken ist ein Gebirge unter Wasser, an dem die Platten jedes Jahr einige Zentimeter auseinanderdriften. Beben dieser Größenordnung gehören dort zum normalen Geschehen. Neue Erdbeben weltweit zeigt unsere Live-Karte.
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FAQ
Gab es nach dem Erdbeben im Atlantik eine Tsunami-Warnung?
Die USGS hat das Beben mit ihrem Tsunami-Kennzeichen versehen. Das bedeutet aber nur, dass es ein starkes Beben in einer Meeresregion war, und ist selbst keine Warnung. Offizielle Meldungen geben die Tsunami-Warnzentren heraus, gesammelt auf tsunami.gov.
War das Beben in Deutschland zu spüren?
Nein. Das Epizentrum lag tausende Kilometer von Europa entfernt und etwa 1000 km vom nächsten Land, der Insel Ascension. Bei der USGS gibt es keine Meldungen von Menschen, die es gespürt haben.
Warum bebt die Erde mitten im Atlantik?
Entlang des Mittelatlantischen Rückens verläuft eine Plattengrenze, an der sich zwei Erdplatten langsam voneinander entfernen. Beben sind dort häufig, richten aber selten Schaden an, weil sie fernab von Menschen passieren.
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