Luftdruckkarte

Luftdruck auf Meereshöhe umgerechnet, in Hektopascal. Die Linien sind Isobaren im Abstand von 4 hPa, die Buchstaben H und L markieren die Zentren von Hochs und Tiefs. Sie entscheiden, ob Sonne oder Regen im Anmarsch ist.

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ECMWF · CC BY 4.0

Ein Hoch (H) bedeutet meist ruhiges, trockenes Wetter: im Sommer Hitze, im Winter Frost und Nebel. Ein Tief (L) bringt Wolken, Regen und Wind. Auf der Nordhalbkugel kreist die Luft gegen den Uhrzeigersinn um ein Tief und im Uhrzeigersinn um ein Hoch.

Der Druck wird auf Meereshöhe umgerechnet, damit sich Orte in unterschiedlicher Höhe vergleichen lassen. Ein Barometer in den Bergen zeigt weniger an, außer es rechnet ebenfalls auf Meereshöhe um.

Weitere Kartenebenen

FAQ

Welcher Luftdruck ist normal?

Der mittlere Luftdruck auf Meereshöhe liegt bei etwa 1013 hPa. Über 1020 hPa spricht man meist von einem Hoch, unter 1000 hPa von einem ausgeprägten Tief.

Was bedeuten eng liegende Isobaren?

Einen großen Druckunterschied auf kurzer Strecke und damit starken Wind. Dichte Linien um ein Tief über dem Meer bedeuten oft Sturm.

Kann ich auf dieser Karte Wetterfronten sehen?

Fronten werden nicht eingezeichnet, lassen sich aber indirekt erkennen: Eine Front liegt meist in einem Knick der Isobaren, wo sich Windrichtung und Temperatur ändern.

Woher die Daten kommen

Die Vorhersage berechnet das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) und stellt sie als offene Daten unter der Lizenz CC BY 4.0 bereit. Viermal am Tag kommt ein neuer Modelllauf, und die Karte lädt ihn automatisch.

Wir vergröbern das Modellgitter von 0,25° auf 0,5°, also rund 55 km, damit die Karte auch auf dem Handy schnell lädt. Deshalb zeigt sie Wettersysteme gut, während sehr lokale Details, etwa ein Gewitter über einem einzelnen Ort, verwischt werden können.

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